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Handel bleibt guter Dinge
Unterfränkscher Einzelhandelsverband zeigt sich zuversichtlich: Die moderaten Ziele wurden erreicht"Die Menschen in Unterfranken schätzen ihren Einzelhandel", sagt Bezirksvorsitzender Ralf Ludewig. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Handelsverbandes Bayern e.V. (HBE) unter seinen Mitgliedern in der Region: Im vergangenen Jahr konnte der Umsatz zum Vorjahr um rund drei Prozent gesteigert werden. "Auch 2012 bleibt der Einzelhandel guter Dinge: Knapp 60 Prozent der Unternehmen erwarten eine moderate Entwicklung nach oben, etwa ein Drittel gleiche Umsätze. Dabei bleiben wir natürlich auf dem Teppich", berichtet der Unternehmer aus Bad Kissingen. Denn der Einzelhandel zeichnet sich durch stabile und schwankungsarme Ergebnisse aus.
Der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland ist beständig: "Ohne große Sprünge nach oben, aber selbst in Krisen ohne Talfahrt nach unten", sagt Ludewig. So hat das Weihnachtsgeschäft die Erwartungen fast erfüllt: 1,5 Prozent Zuwachs waren vorhergesagt, 1,4 Prozent wurden erreicht.
"Die Einzelergebnisse müssen wir uns aber genau ansehen, da die Spannweite mitunter hoch ist", sagt HBE-Bezirksgeschäftsführer Volker Wedde. Beispielsweise war es im Textilhandel wegen des milden, regnerischen Winters nicht leicht, die Vorgaben zu erreichen. "Ebensowenig dürfen wir vergessen, dass der Handel schwierige Jahre hinter sich hat, mit denen wir die Zahlen vergleichen".
Besonders angetan sind Ludewig und Wedde vom Verhalten der Verbraucher: Trotz der "Nachrichten über Euro & Co." sind die Kunden wachsam, aber im Konsum nicht ängstlich. Die Krise hat sich nicht spürbar ausgewirkt, obwohl der regionale Handel Eurokrise und Arbeitsmarkt als wichtige Größen stets im Blick behalten muss. Ebenso hält der Kosumententrend an, dass "die Kunden neben dem Preis wieder mehr auf Qualität, Beratung und Regionalität schauen. Das freut uns, da man das Einkaufserlebnis in erster Linie in den stationären Geschäften vor Ort findet."
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