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Theater SW im März
Konzerte, Schauspiel und Tanztheater: Das anspruchsvolle Märzprogramm im Theater der Stadt SchweinfurtDas Programm
24. Schweinfurter Puppenspieltage
Do, 01.03.2012
09.00 - ca. 09.50 Studio auf der Bühne
11.00 - ca. 11.50 Studio auf der Bühne
Der Kleine Muck
nach Wilhelm Hauff
Moussong Theater mit Figuren Thannhausen
für Kinder ab 5 Jahren
Der kleine Muck ist die wunderliche Geschichte eines kleinwüchsigen Herrn und seines abenteuerlichen Lebens-Laufs. Ein humorvolles Theaterstück mit ausdrucksstarken, geschnitzten Figuren, aus der Sicht eines Gezeichneten, der für seinen ungebrochenen Optimismus und Tatendrang mehrfach belohnt wird.
VVK ab Do, 09.02.
zu € 4.- (Erw. 7.-) nur telefonisch unter (09721) 51 742. Eventuell vorhandene Restkarten ab Di, 21.02. an der Theaterkasse (Schulveranstaltungen!)
Do, 01.03.2012
19.30 - ca. 20.40 Studio auf der Bühne
Macbeth für Anfänger
nach »Macbeth all’improvviso« von Gigio Brunello und Gyula Molnàr
Thalias Kompagnons Nürnberg
für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
Der Puppenspieler, von Ehrgeiz besessen, plant eine Aufführung von Shakespeares Macbeth. Als seine alten Kasperpuppen erfahren, dass sie nicht mitspielen dürfen, kommt es zum Aufstand: Hinter dem Rücken des Puppenspielers beginnt das Ensemble auf eigenes Risiko mit der Tragödie. Doch schon bald geraten die unschuldigen »Anfänger« in den verhängnisvollen Sog der Shakespeare’schen Dramaturgie. Und unbarmherzig erfüllt sich an ihnen das Schicksal des MACBETH... »Ein brillanter Theaterspaß, in dem derbe Volkstheater-Komik und die Shakespeare’sche Tragödie zu einer anarchischen Einheit verschmelzen«. (Die deutsche Bühne)
€ 15.- (auf allen Plätzen)
Fr, 02.03.2012
11.00 - ca. 13.30 Studio auf der Bühne
Momo
nach Michael Ende
Theater der Nacht Northeim
für Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene
Momo wird am 04.09.2011 im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage 2011 uraufgeführt. Endes 1973 erschienener Roman hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Der Autor übt in Form einer phantastischen Geschichte Kritik an unserer Gesellschaft, die das ganze Leben dem Streben nach Nützlichkeit und Wachstum unterordnet. Das Theater der Nacht will mit diesem Projekt auf die Suche nach neuen Verbindungen zwischen Bühnengeschehen und Musik begeben.
VVK ab Do, 09.02.
zu € 4.- (Erw. 7.-) nur telefonisch unter (09721) 51 742. Eventuell vorhandene Restkarten ab Di, 21.02. an der Theaterkasse (Schulveranstaltungen!)
Fr, 02.03.2012
19.30 - ca. 20.50 Studio auf der Bühne
Der Besuch der alten Dame
Tragische Komödie nach Friedrich Dürrenmatt
Hohenloher Figurentheater Herschbach
für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
Friedrich Dürrenmatt hält mit dieser Tragikomödie der bürgerlichen Gesellschaft einen Spiegel vor; die Geschichte vom Besuch der alten Dame ist keine Utopie, sondern allgegenwärtig. Das Hohenloher Figurentheater folgt mit dieser Inszenierung dem Trend, sich zu einer eigenständigen Theaterkunst zu entwickeln. Es nutzt die Puppen für Effekte und Bedeutungen, die mit menschlichen Akteuren so nicht möglich wären. Es stellt die »belebte« Materie in den Vordergrund des Spiels und entspricht damit der von Dürrenmatt dargestellten materialistischen Gesellschaft des Handlungsortes.
€ 15.- (auf allen Plätzen)
Sa, 03.03.2012
15.00 - ca. 15.55 Studio auf der Bühne
Ronja Räubertochter
nach Astrid Lindgren
Theater Kuckucksheim Adelsdorf
für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
Potz, Pestilenz! Als Borka mit seiner Sippe in die geteilte Burg des Räuberhauptmanns Mattis einzieht, ist der Ärger zwischen den Banden vorprogrammiert. Während diese sich anfeinden, freunden sich Ronja Räubertochter und Birk heimlich an und erleben allerlei Abenteuer im Wald, der voll ist von sonderbaren Gestalten... »Es sind Fabulierfreude und Fantasie pur, die hier ihre Häupter erheben. (...) Spannungsvoll und wortreich entwirft Stefan Kügel die Lindgrensche Sage und visualisiert sie gleichzeitig geschickt« (Erlanger Nachrichten)
€ 4.- (Erw. 7.-)
Sa, 03.03.03
19.30 - ca. 20.35 Studio auf der Bühne
Woyzeck – Der Fall von Franz und Marie
nach Georg Büchner
Theater Kuckucksheim Adelsdorf
für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
Im Zentrum der Kuckucksheim-Inszenierung Woyzeck steht die Deformation eines Menschen unter dem Druck gesellschaftlicher Strukturen. Daneben spielt Musik eine wichtige Rolle. Als Grundlage für die im Stück live gesungenen und eigens komponierten Lieder dienen Gedichte von Büchner und seinen Zeitgenossen, sowie Vaolkslieder, aus denen Büchner Texte und Fragmente in sein Stück integriert.
€ 15.- (auf allen Plätzen)
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Mo, 05.03.2012
19.00 - ca. 21.30 in englischer Sprache
TNT Theatre London
The American Drama Group Europe
Much Ado About Nothing
Komödie von William Shakespeare
Produzent: Grantly Marshall (ADG)
Inszenierung: Paul Stebbings
Wie aktuell der Stoff von Much Ado (Erscheinungsjahr 1600!) heute noch ist, beweisen sicher auch die vielen Verfilmungen, von denen die Version aus dem Jahr 1993 von Kenneth Branagh, mit u.a. Kenneth Branagh, Emma Thompson und Denzel Washington in den Hauptrollen am bekanntesten ist.
Der Krieg ist aus. Don Pedro von Aragon und seine Offiziere brauchen Erholung und suchen sie im Haus Leonatos, des Gouverneurs von Messina. Der sorgt nicht nur für Unterhaltung und das leibliche Wohl, sondern hat auch noch eine freundliche und hübsche Tochter, Hero, sowie eine ebenfalls attraktive, aber leider für die Männer zu intelligente Nichte, Beatrice. Zwei gegensätzliche Paare bilden sich: Don Pedros Schützling Claudio vernarrt sich in Person und Erbteil der schönen Hero, während sein Freund Benedict seinem Vorsatz treu sein will, ein hartnäckiger Junggeselle zu bleiben, auch wenn ihn Beatrices Provokationen nicht kalt lassen. Weil sich Claudios und Heros Allianz allzu leicht schmieden ließ und man sonst nichts Besseres zu tun hat, um die Zeit vergehen zu lassen, ersinnen die Sommerfrischler ein Gesellschaftsspiel mit dem Ziel, die Eheverächter Benedict und Beatrice vor den Altar zu bringen. Alles könnte ein herrliches Vergnügen sein. Dumm nur, dass der gekränkte Verlierer des Kriegs auch mit von der Partie ist und den anderen mit einer abgeschmackten, aber äußerst wirkungsvollen Intrige den Witz austreiben will. Die aristokratische Spaßgesellschaft stolpert unversehens aus der Komödie in ein Spiel um Leben und Tod. Bis endlich der Krieg wieder beginnt.
(Bayerisches Staatsschauspiel München)
€ 15.- (auf allen Plätzen)
Di, 06.03.2012
Mi, 07.03.2012
Do, 08.03.2012
Fr, 09.03.2012
19.30 - ca. 21.30
Opernfestival und Sinfonietta Vidin (Bulgarien)
Rigoletto
Oper in drei Aufzügen von Giuseppe Verdi
in ital. Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Evgenij Dimitrov
mit Temi Raphael (Gilda), Jaco Venter (Rigoletto) u.a.
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s‘amuse« von Victor Hugo (1832)
Uraufführung im Teatro La Fenice Venedig am 11. März 1851
Die Uraufführung war seiner Zeit eine wahre künstlerische Sensation, denn Verdi hat mit Rigoletto seine Vorstellungen eines musikalischen Dramas konsequent verwirklicht. Der überragende Erfolg sorgte für eine rasche Verbreitung des Werkes auch im Ausland. Pathos und Liebe, Trauer und Sinnlichkeit, Tragik und Rache so wunderbar musikalisch miteinander gepaart vermag noch heute, mehr als hundert Jahre nach Verdis Tod, das Publikum zu fesseln und zu begeistern.
Die Regisseurin und Bühnenbildnerin Kerstin Jacobssen arbeitete in Freiburg, Tübingen und Ulm und auch seit 2005 in Meiningen (z.B. »Die verzauberten Brüder« von Jewgenij Schwarz, »Hänsel und Gretel« und »Pippi Langstrumpf«). Am 20. Juni 2008 eröffnete Jacobssen mit ihrer Inszenierung von Ovids »Metamorphosen« (Stückfassung/Regie/Bühne) die neuen Meininger Kammerspiele. Ihre Meininger Inszenierung von »Kabale und Liebe« gastierte zu Schillers 250. Geburtstag 2009 in Shanghai und Peking. Wagners »Tannhäuser« – zu dem sie das Bühnenbild entwarf – war 2010 in Meiningen Inszenierung des Jahres.
Die Sopranistin Temi Raphael hat bereits mehrfach das Schweinfurter Publikum begeistert, zuletzt als Violetta in »La Traviata«.
Der Tenor David Yim wurde in Südkorea geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an der Yeung-Nam Universität in seiner Heimat und studierte an der Musikhochschule in Lübeck. Hier zählten u. a. James Wagner und Günter Binge zu seinen Lehrern. Darüber hinaus nahm er am Meisterkurs von Maestro Pier Miranda Ferraro in Mailand teil und erhielt zahlreiche Preise. In der Zeit von 1995 bis 2000 sammelte David Yim am Staatstheater in Südkorea erste Bühnenerfahrungen mit Partien wie dem Fenton („Die lustigen Weiber von Windsor“), Edgardo („Lucia di Lammermoor“) und Don José („Carmen“). Ab Mai 2000 war David Yim im Chor an der Staatsoper Hamburg engagiert, wo er in vielen kleineren Solo-Partien eingesetzt wurde. Im Februar 2007 gab der Sänger sein Debüt als Alvaro in „La forza del destino“ am Theater in Bremen mit überregional hervorragenden Kritiken. In den letzten beiden Jahren sang er diese Partie auch am Essener Aalto-Theater und gastierte in Verdis „Don Carlo“ am Staatstheater Hannover. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist David Yim für das italienische Tenor-Fach am Staatstheater Nürnberg engagiert und sang hier bereits den Herzog in „Rigoletto“, den Sänger in „Der Rosenkavalier“, Radames in „Aida“, Dom Antonio in „Don Sebastian“, Aménophis in „Moses und Pharao“ und Ismaele in „Nabucco“. 2010/2011 war er als Macduff in Verdis „Macbeth“ zu erleben.
€ 36.-, 34.-, 29.-, 23.-
So, 11.03.2012
19.30 - ca. 21.20
Konzert
Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie
Musikalische Leitung: Lionel Bringuier
Solist: Simon Trpceski (Klavier)
Werke von Borodin, Rachmaninoff, Tschaikowsky
Alexander Borodin
Polowetzer Tänze – Suite aus »Fürst Igor«
Sergej Rachmaninoff
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18
Peter I. Tschaikowsky
Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36
Seit Lionel Bringuier beim 49. Besançon Young Conductors-Wettbewerb im Jahr 2005 als Gewinner hervorging, dirigierte er zahlreiche Spitzenorchester, darunter die Staatskapelle Dresden, die New Yorker Philharmoniker, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das BBC Symphony Orchestra und das City of Birmingham Symphony Orchestra. Er ist seit Beginn der Saison 2009/2010 Chefdirigent des Orquesta Sinfonica de Castilla y León in Valladolid (Spanien) und setzt seine Rolle als Associate Conductor des Los Angeles Philharmonic fort.
Lionel Bringuier 1986 in Nizza geboren, wurde er im Alter von dreizehn Jahren am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSM) in die Cello-Klasse von Philippe Muller aufgenommen und belegte Kurse in Kammermusik, Chorgesang und Jazz. Im Jahr 2000 begann er sein Dirigierstudium bei Zsolt Nagy, belegte Meisterkurse bei Peter Eötvös und Janos Fürst und schloss im Juni 2004 sein Studium mit höchsten Auszeichnungen ab. In der Saison 2010/2011 führen ihn Wiedereinladungen zum Helsinki und Oslo Philharmonic sowie zum BBC Symphony Orchestra. Mit seinem Orquesta Sinfonica de Castilla y León leitet Lionel Bringuier Konzerte mit Angela Denoke und Arcadi Volodos als Solisten und widmet sich im Rahmen einer neu gegründeten Orchesterakademie intensiv dem musikalischen Nachwuchs. Für die nächsten Spielzeiten sind Konzerte mit dem Boston Symphony, dem Cleveland Orchestra, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg und dem Philharmonia Orchestra London geplant. Das Königliche Opernhaus in Stockholm hat ihn darüber hinaus für eine Neuproduktion von »Carmen« engagiert.
Simon Trpceski wurde 1979 im mazedonischen Skopje geboren. In seiner Heimatstadt studierte er an der University of St Cyril and St Methodius bei Boris Romanov und erlangte 2002 seinen Abschluss. Ausgezeichnet mit herausragenden technischen Fähigkeiten und einer geradezu magnetischen Podiumspräsenz, hat Simon Trpceski seit seinem spektakulären Debüt in der Londoner Wigmore Hall Konzertsäle in Europa, Australien, Asien und den USA erobert, unter anderem bei Recitals und Orchesterkonzerten in Vancouver, Seattle, Hongkong, Dublin, Bilbao, Paris und Amsterdam. Sein Deutschland-Debüt fand am 24. April 2005 in Berlin statt. Ausgedehnte Konzertreisen führten den Pianisten Simon Trpceski in die USA (Debüts beim Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem Toronto Symphony Orchestra), nach Australien und Europa (u.a. Amsterdam und London). Daran schloss sich sein Debüt beim Royal Concertgebouw Orchestra an. Außerdem unternahm Simon Trpceski inzwischen eine Japan-Tournee und gab auch sein Debüt beim London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano.
€ 36.-, 34.-, 29.-, 23.-
Di, 13.03.2012
Mi, 14.03.2012
19.30 - ca. 21.30
Stadttheater Fürth
Euro-Studio Landgraf Titisee-Neustadt
Licht im Dunkel
(The Miracle Worker)
Schauspiel in drei Akten von William Gibson
Inszenierung: Volker Hesse
mit Birge Schade, Andreas Pegler u.a.
Uraufführung im Playhouse Theatre New York am 19. Oktober 1959
»Es kommt mir nicht zu, zu sagen, ob wir besser mit der Hand oder mit dem Auge sehen. Ich weiß nur, dass die Welt, die ich mit meinen Fingern sehe, lebendig und farbenfroh ist. Der Tastsinn bringt dem Blinden manche Gewissheiten, die unsere glücklicheren Mitmenschen entbehren müssen, weil ihr Gefühl nicht ausgebildet ist.«
(Helen Keller in »Meine Welt«)
Broadway-Autor William Gibson bringt mit Licht im Dunkel eine biographische Episode aus dem Leben der berühmten amerikanischen taubblinden Schriftstellerin Helen Keller (1880-1968) auf die Bühne. Er hat über sie, die im Alter von 19 Monaten durch eine Krankheit Augenlicht und Gehör verlor und in eine hoffungslose Welt der Stille und Dunkelheit eingeschlossen war, und über Annie Sullivan, ihre Lehrerin, einen sehr suggestiven und emotional bewegenden Text geschrieben, der noch lange über den Theaterabend hinaus wirkt. Mitzuerleben ist, wie Glück möglich wird. Mit viel Geduld gelingt es Annie, durch eine Fingersprache Helens Isolation zu durchbrechen und Licht in das bisher dunkle Leben des hochbegabten Kindes zu bringen. Wie das Theaterstück hat auch die OSCAR-prämierte Verfilmung (1962 in der Regie von Arthur Penn mit Anne Bancroft als Annie Sullivan und Patty Duke als Helen Keller), für die Gibson nach seinem Bühnenerfolg das Drehbuch schrieb, die Besucher weltweit zutiefst berührt. Birge Schade kommt eigentlich vom Theater und ist dem breiten Publikum durch die Mitwirkung an einer Reihe von Kino-Filmen bekannt geworden: »Herbstmilch« (Joseph Vilsmaier, 1989), »Schlafes Bruder« (Joseph Vilsmaier, 1995), »Jenseits der Stille« (Caroline Link, 1996), »Deine besten Jahre« (Dominik Graf,1999) und »Baader« (Christopher Roth, 2002). Für ihre Rollen in den Fernsehfilmen »Hotte im Paradies«, »Katzenzungen« und »Delphinsommer« wurde sie 2005 mit dem Deutschen Fernsehpreis als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Birge Schade geht zum ersten Mal auf Tournee, sie wird Annie Sullivan spielen.
€ 29.-, 27.-, 24.-, 20.-, 14.-
Fr, 16.03.2012
09.00 - ca. 10.10
11.00 - ca. 12.10
Theater mit Horizont Wien
Pocahontas
Musical für Kinder ab 5 Jahren
Inszenierung: Clemens Handler
Kindertheater
»Ich will fliegen wie ein Vogel mit dem Wind, mit den Fischen um die Wette schwimmen. Über Wiesen tollen wie ein Bärenkind, ich will dorthin wo die Abenteuer sind.«
(Pocahontas)
Das Theater mit Horizont, Wien widmet sich einem klassischen Kinderthema – Pocahontas. Der Stoff wurde schon mehrmals bearbeitet, fürs Fernsehen und auch fürs Kino. Nun endlich folgt ein Musical speziell für Kinder, welches in Österreich bereits gezeigt hat, dass es deren Herzen und jene der Erwachsenen erobert. Neben liebevoll gestalteten Kostümen und aufwendigem Bühnenbild, einer kindgerechten Regie sowie Profi-Sängern wird viel Spielraum für die gefühlvolle Romantik und Liebe zur Natur gegeben.
VVK ab Mo, 05.03.
zu € 4.- (Erw. 7.-) nur telefonisch unter (09721) 51 742. Eventuell vorhandene Restkarten ab Di, 13.03. an der Theaterkasse (Schulveranstaltungen!)
Sa, 17.03.2012
19.30 - ca. 21.30 oberes Foyer
Das besondere Konzert im Theaterfoyer
Jazz mit dem Julia Hülsmann Duo
Julia Hülsmann (Piano)
Marc Muellbauer (Kontrabaß)
Julia Hülsmann wurde 1968 in Bonn geboren, wo sie auch mit 11 Jahren den ersten (klassischen) Klavierunterricht erhielt. Mit 16 gründete sie ihre erste Band für die sie auch teilweise die Stücke schrieb. 1991 zog sie nach Berlin um und begann ihr Studium an der Hochschule der Künste. Während dieses Studiums hatte sie die Möglichkeit in Workshops mit vielen Musikern in Kontakt zu kommen (Bill Dobbins, Mathias Rüegg, John Taylor, Anthony Cox, Jane Ira Bloom u.a.).
1992 wird sie in die Konzertbesetzung Bundesjugendjazzorchesters (BuJazzO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer aufgenommen. 1996 schließt sie das Studium ab. Seit 1997 arbeitet sie mit dem Julia Hülsmann Trio und spielt Konzerte in Clubs und auf Festivals in Deutschland (z.B. Potsdamer Jazzfestival, Bonner Jazz-Weekend, Thüringer Jazzmeile) Ende 2000 veröffentlicht sie ihre Debüt-CD Hülsmann, Muellbauer, Winch: »Trio«. 1999 erhält sie ein Stipendium des Berliner Senats mit dem sie Anfang 2000 einen Studien-Aufenthalt in New York finanzieren kann. Sie vertont Gedichte von E.E. Cummings und veröffentlicht die CD Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken: »Scattering poems«. im Januar 2003, für die sie den German Jazz Award (über 10.000 verkaufte Exemplare) erhält. 2006 wird ihre dritte CD veröffentlicht: Julia Hülsmann Trio with Roger Cicero: Good Morning Midnight. Für dieses Projekt hat sie Gedichte von Emily Dickinson vertont. Im März 2008 nimmt Julia Hülsmann mit ihrem Trio (mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling) im Rainbow Studio in Oslo mit Manfred Eicher als Produzent für das renommierte Münchner Label ECM auf. Veröffentlichung der CD The End of a Summer im Oktober 2008. Im Februar 2009 Veröffentlichung der CD Marc Sinan/ Julia Hülsmann »Fasìl« (Sextett Besetzung: git, voc, viola, piano, bass, drums). Julia Hülsmann hat für dieses Projekt Texte von Marc Schiffer vertont.
€ 15.- (auf allen Plätzen)
So, 18.03.2012
19.30 - ca. 21.20
Tanztheater aus Auckland (Neuseeland)
Black Grace: »Lagi«
Gründer, Choreograph und künstlerischer Leiter: Neil Ieremia
Choreographien von Neil Ieremia
Pati Pati (2009)
Objects (2004)
Amata Act 3 – A new beginning
u.a.
Black Grace, seit über zehn Jahren Neuseelands führende zeitgenössische Tanzcompagnie, verbindet in aufregender Synthese die zeremoniellen Tänze der neuseeländischen Ureinwohner, der Maoris, und der Einwanderer aus Samoa mit einer besonders athletischen Form der modernen westlichen Tanzsprache. Nach dem Erfolg der ersten Deutschlandtournee im Oktober 2009 kehrt Black Grace nun mit neuem Programm zurück, um die Tanzfreunde wieder zu begeistern!
Die vibrierende Energie der Compagnie brachte ihr schon in der ersten Spielzeit 1995 eine alle Besucherrekorde brechende Saison. Ihren internationalen Rang verdankt sie der bestechenden Bewegungssprache des Choreographen, ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz, ihrer künstlerischen Vielseitigkeit und ihrer außerordentlichen tänzerischen Meisterschaft. Der Ruhm des gebürtigen Neuseeländers samoanischer Abstammung Neil Ieremia strahlt inzwischen in alle Welt. Der Gründer und Künstlerische Leiter der Compagnie ist einer der besten Choreographen Neuseelands. Sein Stil ist geprägt durch das Zusammentreffen der vielfältigen Kulturen. Da er keinem starren Konzept folgt, sind seine Tanzschöpfungen so kontrastreich wie die »bikulturelle« Geschichte und das Leben auf den Inseln.
€ 36.-, 34.-, 29.-, 23.- (aufgrund hoher Abo-Auslastung beschränkter Freiverkauf!)
Di, 20.03.2012
Mi, 21.03.2012
Do, 22.03.2012
Fr, 23.03.2012
19.30 - ca. 21.40
Fränkisches Theater Schloss Maßbach
Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing
Inszenierung: Rolf Heiermann
mit Susanne Pfeiffer, Ingo Pfeiffer u.a.
Minna von Barnhelm, eines der meistgespielten Lustspiele deutscher Sprache, basiert auf Erfahrungen, die Lessing als Gouvernementssekretär während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) machte. Mit seinem zeitkritischen Stück, das den Begriff der Ehre hinterfragt, schuf der Autor einen neuen Komödientypus, in dem es um die heitere Lösung eines erstzunehmenden Problems geht und in dem nicht mehr Typen, sondern Menschen auf der Bühne erscheinen. Sein literarischer Vorbildcharakter macht dieses Lustspiel bis heute zu einer weit verbreiteten Schullektüre.
Zwei Verlobte, die nicht zusammen finden und selbst ihre Ringe nicht erkennen, ein neugieriger Wirt, der nach dem Geld geht, ein ergebener Diener, eine Kammerjungfer mit spitzer Zunge und ein raubeiniger Wachtmeister mit Charme: um diese und andere charaktervolle Figuren baut Lessing sein Stück »Minna von Barnhelm«, das den Ernst und die Heiterkeit geschickt verbindet. Major von Tellheim wird nach dem Siebenjährigen Krieg unehrenhaft aus der preußischen Armee in eine unsichere Zukunft entlassen. Seine Ehre geht ihm aber über alles, und weil er diese verletzt sieht, meint er auch das Heiratsversprechen nicht einlösen zu können, das er Minna von Barnhelm einst gegeben hatte. Doch Minna reist ihm nach. Im Berliner Gasthof treffen die beiden aufeinander und Minna ist gewandt und emanzipiert genug, um ihren Verlobten in die Enge zu treiben.
€ 26.-, 24.-, 21.-, 16.-, 12.-
Sa, 24.03.2012
15.00
Kreishandwerkerschaft Schweinfurt
Lehrlingsfreisprechung
So, 25.03.2012
19.30 - ca. 21.20
Konzert
Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie
Musikalische Leitung und Solist (Blockflöte): Giovanni Antonini, Margret Köll (Harfe)
Werke von Händel, Sammartini, Geminiani, Haydn
Georg Friedrich Händel
Concerto Grosso d-Moll op. 6 Nr. 10
Giovanni Battista Sammartini
Konzert F-Dur für Blockflöte, Streicher und Basso continuo
Francesco Geminiani
Concerto grosso d-moll „La Folia“ nach Arcangelo Corellis Sonate op. 5 Nr. 12
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 98 B-Dur Hob. I:98 (6. Londoner Symphonie)
Von Giovanni Antonini liegen zahlreiche CD-Einspielungen mit Werken von Vivaldi, Bach, Biber, Locke und weiterem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts vor. Zu seinen Auszeichnungen gehören u.a. der Echo Klassik, der Diapason d‘Or und der Grammy Award 2000 als Dirigent des »Vivaldi Albums«, das in Kooperation mit Cecilia Bartoli entstand. Auch Antoninis letzte CD mit Viktoria Mullowa, einer Einspielung verschiedener Vivaldi Konzerte gewann den Diapason d’Or 2005 für Instrumentalmusik der Barockzeit.
Giovanni Antonini studierte Musik in seiner Heimatstadt Mailand sowie am Centre de Musique Ancienne in Genf. Als Flötenvirtuose und Gründungsleiter des berühmten Ensembles Il Giardino Armonico, mit dem er weltweit Triumphe feiert und zahlreiche preisgekrönte CDs einspielte, hat er das Ausdrucksspektrum historischer Aufführungspraxis um faszinierende, ja revolutionäre Impulse bereichert. Inzwischen arbeitet Antonini als Dirigent auch mit anderen Ensembles und Orchestern zusammen, mit dem Kammerorchester Basel etwa, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder den Berliner Philharmonikern. Er leitet Opern- und Oratorienaufführungen bei den Salzburger Festspielen, am Théâtre des Champs-Élysées sowie in vielen anderen Musikmetropolen Europas.
€ 36.-, 34.-, 29.-, 23.- (aufgrund hoher Abo-Auslastung beschränkter Freiverkauf!)
Di, 27.03.2012
19.30 - ca. 22.00
Theater Hof
Die Csardasfürstin
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Musikalische Leitung: Roland Vieweg
Inszenierung: Uwe Drechsel
Uraufführung im Johann-Strauß-Theater Wien am 17. November 1915
Premiere im Theater Hof im Dezember 2011
Man kann sich auf Ohrwürmer wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Machen wir‘s den Schwalben nach«, »Das ist die Liebe, die dumme Liebe«, »Tanzen möcht‘ ich, jauchzen möcht‘ ich« »Die Mädis, die Mädis« und »Nimm Zigeuner deine Geige« freuen.
Seit Jahrzehnten gibt es eine traditionelle Zusammenarbeit zwischen den Theatern Hof und Schweinfurt, die nach einer längeren Unterbrechung im Mai 2010 mit dem »Zigeunerbaron« höchst erfolgreich wieder aufgenommen wurde. Jetzt steht Kálmáns Meisterwerk Die Csardasfürstin auf dem Spielplan, die auch bereits mehrfach verfilmt wurde; 1934 mit u.a. Mártha Eggerth und Hans Söhnker, 1951 mit Marika Rökk und Johannes Heesters und 1972 mit Anna Moffo und René Kollo.
Zusammen mit den übrigen 23 deutschen Landesbühnen wurde das Theater Hof mit dem »Preis des Präsidenten« beim deutschen Theaterpreis DER FAUST 2010 ausgezeichnet. Gewürdigt wird mit diesem Preis die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der deutschen Landesbühnen als unverzichtbare Vermittler fernab großer Städte. Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Prof. Klaus Zehelein, brachte es in seiner Laudatio auf den Punkt: »Sie sind beispielhaft für leidenschaftliches Theater, das mehr als nur ein Spiegel der Gesellschaft sein will«.
€ 26.-, 24.-, 21.-, 16.-
Mi, 28.03.2012
14.30 - ca. 17.00
Theater Hof
Die Csardasfürstin
Senioren-Abo
€ 11.- auf allen Plätzen (aufgrund hoher Abo-Auslastung beschränkter Freiverkauf!)
Do, 29.03.2012
19.30 - ca. 21.30 oberes Foyer
Das besondere Konzert im Theaterfoyer
Klavierrezital Anna Buchberger
Werke von Mozart, Schumann, Chopin, Rachmaninov und Schubert
Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie d-moll KV 397
Robert Schumann
Fantasiestücke op. 12
Frédéric Chopin
Fantasie f-moll op. 49
Sergei Rachmaninov
Morceaux de Fantaisie op. 3
Nr. 1 Elégie – Nr. 4 Polichinelle – Nr. 2 Prélude
Franz Schubert
Wandererfantasie C-Dur D 760
Die heute 22jährige Münchner Pianistin Anna Buchberger hat im März 2007 bei einem Konzert im Schrannensaal der Sparkasse Schweinfurt zum ersten Mal eine Visitenkarte ihres großen verblüffenden Könnens abgegeben. Im Juni 2010 sprang sie für Jonathan Gilad beim Konzert der Staatskapelle Halle ein und spielte Schumann. Wieder war die Begeisterung groß! Nun besteht die Gelegenheit, bei einem Solorezital die ganze Bandbreite ihrer Virtuosität zu erleben.
Anna Buchberger erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Drei Jahre später wurde sie mit dem ersten Preis beim Steinway-Wettbewerb in München ausgezeichnet, trat im Herkulessaal der Münchner Residenz auf und war das erste Mal im Bayerischen Rundfunk zu hören. Im Jahr 2003 wurde sie als (jüngste) Jungstudentin im Fach Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in München aufgenommen und studiert in der Klavierklasse von Prof. Margarita Höhenrieder. Bereits als zehnjährige nahm sie erstmals an der Tournee der Münchner Philharmoniker „Konzerte für Kinder“ teil (solistisch und in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen mit Solisten der Philharmoniker), weitere Tourneen folgten 2000 und 2002. In diesen Jahren wirkte sie bei bereits bei Festivals, Rundfunk -, Fernseh - und CD-Produktionen mit und konnte als Solistin sowie mit Orchester Konzerterfahrung in ganz Europa sammeln, darunter Tonhalle Zürich, Philharmonie Gasteig München, Rudolfinum (Prag), Theater in Zug (Schweiz), Kurhaus Meran, unter anderem mit den Jungen Symphonikern/Ensemble Interculturel, dem Symphonieorchester Radio Prag, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, den Salzburg Chamber Soloists und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
€ 15.- (auf allen Plätzen)
Das am So, 29.01.2012 krankheitsbedingt entfallene besondere Konzert im Theaterfoyer wird nachgeholt am Mo, 23.04.2012 um 19.30 Uhr.
Bereits gekaufte Karten haben ihre Gültigkeit behalten.
Das besondere Konzert im Theaterfoyer
»Anarchic Harmonies – der Atem der Klänge«
Stefan Hussong (Akkordeon) und Mike Svoboda (Posaune, Gartenschlauch, Seemuschel)
Werke von Frescobaldi, Stockhausen, Piazzolla, Stravinsky u.a.
Zum Theater Schweinfurt geht es hier.
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